13.03.2019 in Sport

Kombi-Bad Seestraße erhält eine Traglufthalle

 

Eine wichtige Daseinsvorsorge erfüllt das Kombi-Bad in der Seestraße. Vom Freizeitspaß und Entspannung und Erholung über die Gesundheitssorge und der sportlichen Fitness gibt es viele Gründe für Bewegung im Bad. Auch Vereinssport und Wettkampf wie der Abendroth-Pokal finden im Kombi-Bad statt. 

 

Aber es fehlt noch etwas: eine Traglufthalle, damit das ganze Jahr über außerhalb der Halle geschwommen werden kann. Denn die meiste Zeit des Jahres vergehen ohne Einnahmen, das Freibad bleibt leer. Das muss nicht sein. Eine Überdachung würde zusätzlich zum Hallenbad Einnahmen bringen.

 

Durch die Traglufthalle wird das Freibad außerhalb der Sommermonate überbaut. Mehrere Kommunen in Deutschland haben diese Lösung schon für ihre Freibäder entdeckt. Alle Einrichtungen des Bades wie Kasse und Umkleideraum können so weiter genutzt werden. Oft sind die Durchgänge dann mittels Druckschleuse verbunden. Ohne zu frieren, ist es am Ende der Sommersaison dann möglich, im Freien baden und planschen zu gehen. Das ermöglicht der Bau einer Traglufthalle, die die Berliner Bäderbetriebe –BBB- über das Sommerbecken des Kombibades bauen wollen.

 

11.03.2019 in Frauen

Frauentag – Mädchen und Frauen organisiert euch!

 

Internationaler Frauentag in Berlin ist gesetzlicher Feiertag

Das Abgeordnetenhaus von Berlin stimmte bei 147 Abgeordneten mit 87 Ja zu 60 Nein Stimmen für das Gesetz, was uns nun einen zehnten Feiertag bescherte. Damit ist Berlin immer noch Schlusslicht im Bundesvergleich.

Aus der SPD Fraktion der BVV Mitte mischten sich unter die mehreren tausend Demonstrantinnen und Demonstranten: Martina Matischok (Fraktionsvorsitzende), Susanne Fischer (stellv. Fraktionsvorsitzende), Simone Quentemeier(Bürgerdeputierte) und weitere.

Der Frauentag wurde als Feiertag in Berlin begangen und soll fortan am 8. März eines jeden Jahres an die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern erinnern.  

11.03.2019 in Soziales

Evas Haltestelle für wohnungslose Frauen in Not

 

Evas Haltestelle, vertreten durch Claudia Peiters und den Mitarbeiterinnen Natalie Kulik und Charlotte Riepe, eröffnete am 7. März 2019 die Aufenthalts- und Wohnräume an der Müllerstraße 126. Ca. 24 weitere festangestellte Mitarbeiterinnen und ehrenamtlich Tätige sind zum Wohle der Frauen, die wohnungslos oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind, tätig. Das Angebot ist kostenlos.

Die 1997 gegründete Tagesstätte wurde über den Sozialdienst katholischer Frauen e. V. (SKF) und aus Spendengeldern finanziert. Seit Oktober 2018 gibt es eine Teilfinanzierung durch den Bezirk Mitte.

10.03.2019 in Stadtentwicklung

Jubiläum 50 Jahre Weltzeituhr

 

Bezirksbürgermeister von Dassel informierte am 25. Februar 2019 im Ausschuss Wirtschaft, Arbeit, Ordnungsamt, Gleichstellung über das bevorstehende Jubiläum der Weltzeituhr im September diesen Jahres.

Zeit kennt keine Grenzen – als Sinnbild für Freiheit und Gleichheit schuf vor 50 Jahren Erich John die Weltzeituhr am Alexanderplatz, welche 16 Tonnen schwer am 30. September 1969 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Die Weltzeituhr prägt seitdem das Stadtbild am Alexanderplatz und ist beliebter Treffpunkt und Besuchermagnet für Berliner und Berlinerinnen und Gäste aus aller Welt.  

06.03.2019 in Wohnen

Die Ausweisung sozialer Erhaltungsgebiete wirkt: Erneut Vorkaufsrecht ausgeübt!

 

Es hat sich wieder gezeigt: Die Ausweisung sozialer Erhaltungsgebiete wirkt! Der Bezirk Mitte konnte jetzt das Vorkaufsrecht für zwei weitere Häuser ausüben. Das Haus Prinzenallee 36 (Milieuschutzgebiet Soldiner Straße) im Wedding wird mit Hilfe der Wohnungsbaugesellschaft Mitte erworben, das Haus in der Rathenower Straße 59 (Milieuschutzgebiet Birkenstraße) in Moabit mit Hilfe der Berlinovo-Tochter BGG. Wie Baustadtrat Ephraim Gothe in einer Pressemitteilung ausführte, konnte das Vorkaufsrecht „Dank der guten Zusammenarbeit zwischen dem Bezirksamt und den jeweiligen begünstigten Dritten WBM und BGG, den Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Wohnen sowie Finanzen, der Senatskanzlei und mit Unterstützung einer tatkräftigen Mietergemeinschaft in der Rathenower Str. 59 sowie dem Verein Häuser Bewegen“ ausgeübt werden. „Es zeigt sich wieder einmal deutlich, wie wichtig es ist, dass das Ressort für Stadtentwicklung in dieser Wahlperiode wieder sozialdemokratisch geführt wird“, meint Sascha Schug, Sprecher für Stadtentwicklung der SPD Fraktion Mitte.

05.03.2019 in Bezirk

Gedenken an die Opfer der „Fabrik-Aktion“ und den „Frauenprotest in der Rosenstraße“ 1943

 

Am 27. Februar 1943 begann die erst später so benannte „Fabrik-Aktion“. Dabei wurden Tausende Jüdinnen und Juden vor allem an ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet, aber auch aus Wohnungen einbestellt und von den Straßen aufgegriffen und in Konzentrations- und Todeslager deportiert. In Berlin betraf dies auch viele in sogenannter Mischehe Lebende, die in das Sammellager in der Rosenstraße 2-4 in Berlin Mitte, dem ehemaligen Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde, gebracht wurden. Dagegen protestierten ihre nichtjüdischen Ehefrauen tagelang - bis zur Freilassung fast aller Festgenommenen. Diese Aktion gilt in der Forschung als die größte spontane Protestdemonstration im Deutschen Reich gegen das NS-Regime.

 

Der Bezirk Mitte gedenkt dieser mutigen Frauen jedes Jahr am Mahnmal Große Hamburger Straße mit anschließendem Schweigemarsch zur Rosenstraße sowie am Denkmal in der Rosenstraße.