Ephraim Gothe, Bezirksstadtrat

Ephraim Gothe ist seit November 2017 Bezirksstadtrat und stellvertretender Bezirksbürgermeister im Bezirk Mitte. In seinen Zuständigkeitsbereich fallen das Stadtentwicklungsamt, mit den Fachbereichen Stadtplanung, Bau- und Wohnungsaufsicht, Denkmalschutz und Kataster und Vermessung; das Amt für Soziales mit den Fachbereichen Soziale Dienste/Obdachlosenhilfe und Materielle Hilfen SGB XII; das Gesundheitsamt mit Fachbereichen Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitshilfe für Kinder und Jugendliche, der Infektionsschutz, medizinischer Katastrophenschutz und umweltbezogener Gesundheitsschutz, Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitshilfe für Erwachsene, Zentrum für sinnesbehinderte Menschen, Zentrum  für sexuelle Gesundheit und Familienplanung.

Die beiden Organisationseinheiten „Sozialräumliche Planungskoordination“ und „Qualitätsentwicklung und Planung und Koordination des öffentlichen Gesundheitswesens“ gehören ebenso dazu, wie der Aufgabenbereich der Beauftragten für Menschen mit Behinderung.

Um 50.000 Menschen ist unser Bezirk in den letzten 6 Jahren angewachsen und damit mehr, als jeder andere Berliner Bezirk. Gleichzeitig konzentrieren sich neben dem Wohnungsbau viele andere Bauprojekte - für Hotels, für Büros, für kulturelle und soziale Nutzungen – auf die Mitte der Stadt. In dieser dynamischen Entwicklungsphase müssen wir neben den baulichen Notwendigkeiten das soziale Zusammenleben immer gleichberechtigt mitdenken:

Wohnraum für alle

Gentrifizierung und Segregation prägen den Wohnungsmarkt in Mitte, die Wohnungspolitik hat existentielle und sozialkompensatorische Bedeutung. Förderung der Wohnraumversorgung in allen seinen Facetten, Neubau und Ankauf durch die 6 städtischen Wohnungsbaugesellschaften, Baurechtschaffung für Wohnungsbauprojekte, Wohnraumschaffung für Senioren, betreute Jugendliche, Flüchtlingshaushalte,  vulnerable Personen, Obdachlose bis hin zur Kältehilfe, Mieterschutz im Bestand durch alle verfügbaren Instrumente inklusive Vorkaufsrecht in unseren sozialen Erhaltungsgebieten hat oberste Priorität.

Lebensqualität in allen Stadtquartieren fördern

Über die Städtebauförderung „Soziale Stadt“ des Bundes wird der Bezirk weiter ämterübergreifend soziale und grüne Infrastruktur erneuern, die öffentlichen Räume bewegungsfördernd, barrierefrei  und im Sinne des Umweltverbundes umbauen und diese Prozesse mit intensiver Bürgerbeteiligung verbinden. Der Öffentliche Gesundheitsdienst ist für alle sozialen Schichten erreichbar, wobei wir den Aspekt des gesunden Aufwachsens unserer Kinder in den Vordergrund stellen wollen. 

Die wachsende Stadt organisieren

Der Bezirk wächst derzeit um 8.000 Menschen pro Jahr, die Stadtgesellschaft wird bunter, älter und noch stärker von Zuwanderung geprägt. Im Fokus der nächsten Jahre wird daher der Neubau und die Erhaltung unserer Schulen, Kitas, Sportanlagen, Bibliotheken und Jugendfreizeitstätten stehen. Dies erfolgreich zu planen und mit Ihnen allen abzustimmen wird eine herausragende Aufgabe unserer Verwaltung sein.

Soziale Stadt

Im Bezirk Mitte beziehen derzeit 28 % der Bevölkerung Leistungen der sozialen Mindestsicherung. Der Sicherstellung von Mindeststandards bei der Leistungsgewährung zur Gewährleistung menschenwürdiger Lebensumstände kommt daher eine wichtige politische Bedeutung zu. Sozial gemischte und gleichwertige Quartiere sind als Voraussetzung einer solidarischen und toleranten Stadtgesellschaft wichtiges Ziel der sozialen Stadtentwicklung. Uns ist aber auch völlig klar, dass ein solidarisches Zusammenleben nur mit einer engagierten Zivilgesellschaft gelingen kann, dafür brauchen wir Sie alle.

 

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