18.03.2019 in Umwelt

Baumpflanzung im Tiergarten mit Edzard Reuter

 

Am 17. März 2019 pflanzte das Bezirksamt Mitte durch den Bezirksbürgermeister Herrn von Dassel und die Stadträtin für Umwelt Frau Weißler im Beisein von Edzard Reuter eine von ihm gespendete Linde. 

 

Die am 17. März 1949 von Bürgermeister Ernst Reuter gepflanzte Linde an der Hofjägerallee / Ecke Großer Stern war die erste von 30.000 gespendeten Bäumen aus Bremen. Der Bremer Weg im Großen Tiergarten ist der Dank der Berliner für diese Spende. Viele weitere Bäume wurden den Berlinern gespendet, insgesamt wurden es über 400.000 aus verschiedenen Städten und zwei Behörden, die den Tiergarten wieder ergrünen ließen.

 

70 Jahre später eine weitere Linde direkt gegenüber der ersten, gespendet von seinem Sohn Edzard Reuter zum Gedenken an seinen Vater, als Ausdruck von Zuversicht, dass es weitergeht und besser wird. Der 91jährige griff gut gelaunt zu Schaufel und Gießkanne und legte selbst mit Hand an.

 

Sascha Schug (BVV Vorsteher BVV Mitte, SPD) und Martina Matischok (Fraktionsvorsitzende SPD BVV Mitte) waren zugegen, als der Baum seinen Platz an der Großen Sternallee mit Blick auf die Siegessäule fand.

 

Martina Matischok

17.03.2019 

13.02.2019 in Umwelt

Mehr Bienen für Berlin

 
Vortrag im BVV Saal Rathaus Mitte

Ein Vortrag von Dr. Christian Schmid-Egger im Rathaus Mitte

Ca. 40 Besucher und Besucherinnen - überwiegend interessierte Bürger und Bürgerinnen (darunter zwei Imker) und aus der Politik waren bei der Veranstaltung am 12. Februar 2019 zugegen.

Die Wildbiene ist gemeinsam mit der Honigbiene wichtigster Bestäuber im Ökosystem. Im Gegensatz zu dieser fliegt sie aber früher im Frühjahr und ist auch bei widrigem Wetter unterwegs.

Es gibt ca. 600 Arten von Wildbienen in Deutschland, darunter fallen auch verschiedene Arten der Wespenfamilien und die Hummeln. Die Honigbiene als domestizierte Bienenart dagegen ist ein „Haustier“, sie gilt u. a. als wichtiger Bestäuber von Ostbäumen und Raps. Die Wildform ist in Europa nahezu ausgestorben. Gehen die Imker zurück, gehen auch die Honigbienen zurück. Allerdings liegt hier noch keine Gefährdung vor, sie ist nicht Teil der vom Aussterben bedrohten Wildbienen. Imkern ist in letzter Zeit von der Stadtbevölkerung neu entdeckt worden und erlebt nun einen Aufschwung. 

04.05.2018 in Umwelt

Es grünt so grün...

 

Am 2. Mai trafen sich die SPD-Fraktionsvorsitzende Martina Matischok, die SPD-Fraktionssprecherin für Umwelt und Verkehr Sonja Kreitmair, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Stefan Draeger und der FDP-Fraktionsvorsitzende in der BVV Mitte Felix Hemmer mit einem der Gründungsmitglieder und Geschäftsführenden Gesellschafter (Chief Executive Officer – CEO – wie das heute so schön heißt) Dénes Honus von der Firma Green City Solutions GmbH, einer Ausgründung der Uni Dresden im SPD-Fraktionsbüro im Rathaus Mitte.

Anlass war die Diskussion in mehreren Fraktionen und Ausschüssen der BVV über das Thema „City Trees“, die die Firma von Dénes Honus entwickelt und vertreibt. Der Clou an diesen sogenannten „Stadtbäumen“ ist, dass sie bestimmte Moosarten zur Reinigung der Luft nutzen (Feinstaub und Stickoxide werden derzeit herausgefiltert), aber gleichzeitig die 4m hohen und drei Meter breiten Panels auch vernetzt sind und dem Betreiber via Internetverbindung immer anzeigen können, wieviel Luft in welcher Zeit gereinigt wurde. Zugeführt werden müssen durchschnittlich alle zwölf Wochen Wasser und zweimal pro Jahr „Nährstoffpallets“, die dann im Wasser aufgelöst von den Pflanzen aufgenommen werden. Da die Moose im Laufe der Zeit wachsen, müssen sie alle anderthalb Jahre etwa beschnitten werden – der Beschnitt wird für neue Panels wiederverwendet!

Außerdem nutzt der City Tree die vorhandene Internet-Infrastruktur und bietet Verweilenden einen WLAN-Hotspot an, der – genauso wie die derzeit integrierte Bank – bei bereits vorhandenen City Trees rege genutzt wird.

Seine Energie bezieht der City Tree aus auf der Oberseite des Panels befestigten Solarzellen. Das Teil ist also nahezu autark, es sind keinerlei bauliche Maßnahmen erforderlich, um es im Stadtraum aufzustellen. Die Füße sind schwer genug, um auch heftigen Stürmen zu trotzen.

City Trees wurden bisher bereits aufgestellt u.a. in Dresden, Amsterdam, Oslo, Paris. In Berlin gibt es vielversprechende Kontakte bisher nur ein, zwei Bezirksverwaltungen, wir setzen uns dafür ein, auch in Mitte geeignete Standorte zu finden, um die Möglichkeiten der City Trees einmal „in vito“ zu testen.

Antrag DS 1166/V der SPD-Fraktion „City Trees“

www.greencitysolutions.de

Stefan Draeger

08.06.2014 in Umwelt

Pfingstrundgang 2014

 

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