15.02.2019 in Stadtentwicklung

Grünraum Bremer Straße - es geht voran!

 

Am 12. Februar begrüßte das Stadtentwicklungsamt des Bezirks Mitte ca. 50 Interessierte im ehemaligen BVV-Saal des Rathauses Tiergarten zu einem Werkstattgespräch über den Stand und die weitere Entwicklung des „Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) Nahraum Bremer Straße". Das Konzept wird sowohl Maßnahmen für die klimatische und gestalterische Sanierung und Aufwertung des Straßen- und Freiraums als auch Maßnahmen und Handlungsempfehlungen zur Stärkung sozialer Infrastrukturen (u. a. Jugendverkehrsschule, Unionplatz, Schul-Umwelt-Zentrum) ableiten. Das mit dem Projekt beauftragte Büro STATTBAU GmbH hatte bereits im Herbst 2018 mit einem Rundgang die Arbeiten begonnen und jetzt auch eine Kinder- und Jugendbeteiligung durchgeführt.

An fünf verschiedenen Tischen diskutierten AnwohnerInnen mit Experten der Behörden und PlanerInnen über Stärken und Schwächen verschiedener Teilbereiche der Bremer Straße und über ihre Wünsche, was künftig sein soll. Weniger Verkehr und sichere Überwege, weniger Müll, ansprechende Grünanlagen mit Sitzbänken und neuen Spielgeräten, im Schul-Umweltzentrum ein Glashaus und eine Küche und in der Jugendverkehrsschule auch Mobilitätsangebote für Erwachsene. Die Kinder haben sich übrigens ein Kiosk mit (kostenlosem) Eis für alle gewünscht. Daraus wird nun bis März 2019 ein Konzept entwickelt, das zunächst in der AG Sozialraumorientierung diskutiert wird, im Mai auch in den Ausschüssen der BVV.

Sonja Kreitmaier, 14.02.19

15.02.2019 in Wohnen

„Wenn Wir zusammenhalten schaffen Wir das“

 

Unter diesem Motto haben die Mieter*innen der Rathenower Straße 59 eine Petition zur Nutzung des Vorkaufsrechts des Bezirks Mitte gestartet. Ihr Haus mit etwa 15 Wohnungen bietet bisher günstige Wohnungen mit einem Mietpreis von meist noch unter 5€/qm kalt. Bei einem Verkauf an einen privaten Investor haben sie die berechtigte Befürchtung, sich dann die Mieten nicht mehr leisten zu können. Sie haben sich daher sofort an das Bezirksamt gewandt, damit dieses das bezirkliche Vorkaufsrecht anwendet. Denn die Rathenower Straße 59 im östlichen Moabit liegt in einem sogenannten „Milieuschutzgebiet“. Hier kann bei einem Verkauf von Wohnhäusern der Bezirk das Gebäude mittels einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft erwerben, um damit günstigen Wohnraum zu erhalten. Die oben genannte Petition fordert dazu auf, hier tätig zu werden.

Die Mieter*innen, die zum Teil in dritter Generation dort wohnen, tragen ihren Teil dazu bei. Aus diesem Grund veranstalteten sie auch ihr Hoffest am 9. Februar. Bei Jazz und Kuchen informierten sie die interessierte Nachbarschaft, die Medien und Bezirkspolitiker von ihrem Anliegen. Die SPD Fraktion Mitte unterstützt dieses Anliegen und setzt darauf, dass bis Anfang März vom Bezirksamt eine städtische Wohnungsbaugesellschaft gefunden wird, die das Haus in der Rathenower Straße 59 im Interesse der Mieter*innen erwirbt.

Sascha Schug, 14.02.19

13.02.2019 in Umwelt

Mehr Bienen für Berlin

 
Vortrag im BVV Saal Rathaus Mitte

Ein Vortrag von Dr. Christian Schmid-Egger im Rathaus Mitte

Ca. 40 Besucher und Besucherinnen - überwiegend interessierte Bürger und Bürgerinnen (darunter zwei Imker) und aus der Politik waren bei der Veranstaltung am 12. Februar 2019 zugegen.

Die Wildbiene ist gemeinsam mit der Honigbiene wichtigster Bestäuber im Ökosystem. Im Gegensatz zu dieser fliegt sie aber früher im Frühjahr und ist auch bei widrigem Wetter unterwegs.

Es gibt ca. 600 Arten von Wildbienen in Deutschland, darunter fallen auch verschiedene Arten der Wespenfamilien und die Hummeln. Die Honigbiene als domestizierte Bienenart dagegen ist ein „Haustier“, sie gilt u. a. als wichtiger Bestäuber von Ostbäumen und Raps. Die Wildform ist in Europa nahezu ausgestorben. Gehen die Imker zurück, gehen auch die Honigbienen zurück. Allerdings liegt hier noch keine Gefährdung vor, sie ist nicht Teil der vom Aussterben bedrohten Wildbienen. Imkern ist in letzter Zeit von der Stadtbevölkerung neu entdeckt worden und erlebt nun einen Aufschwung. 

02.02.2019 in Frauen

100 Jahre Frauenwahlrecht

 

Nachdem im November 1918 das Frauenwahlrecht beschlossen wurde, war es im Januar 1919 endlich soweit: Frauen konnten aktiv und passiv an den Wahlen zur Nationalversammlung teilnehmen. Das hart erkämpfte Frauenwahlrecht wurde Wirklichkeit. 

 

Frauen in der SPD BVV Mitte: Martina Matischok (Fraktionsvorsitzende), Sonja Kreitmair, Susanne Fischer (Stellv. Fraktionsvorsitzende), Sonja Linnemann, Daphne Jordan, Ana-Anika Waldeck, Vera Morgenstern

 

01.02.2019 in Sport

Sportstätten in Mitte - Erhebung und Analyse des Bestands

 

Jürgen Radloff-Gleitze, Dr. Christian Hanke, Martina Matischok und Nedim Bayat waren zugegen, als über die Fortschritte bei der Erstellung des Sportentwicklungsplans am 29. Januar 2019 im Sportausschuss der BVV gesprochen wurde.

 

Als Grundlage für die Erstellung eines integrierten bezirklichen Sportentwicklungsplans dient zunächst die Bestandsaufnahme aller Sportstätten im Bezirk Mitte in einem Sportstättenkataster. Hier werden die derzeit existierenden Sportstätten erfasst und bewertet. Dabei wird unterschieden in gedeckte Sportstätten - alle überdachten - und ungedeckte Sportstätten, also unter freiem Himmel.

 

Die Erfassung von umfangreichen Kriterien ist mittlerweile fast abgeschlossen. Erfasst und bewertet wurden unter anderem das Baujahr, der Anlagentyp, die Intensität der Nutzung, die Ausführung des Bodenbelags, Datum und Umfang der letzten Sanierungsmaßnahme, der Bauzustand, Sicherheitsausstattung, Barrierefreiheit, Beleuchtung, Beschallung, Be- und Entwässerung, besondere Merkmale und vorhandenes Potenzial.

 

31.01.2019 in Wirtschaft

Zu Gast bei der Berliner Hafen- und Lagerhaus AG - BEHALA

 

 

Am 28. Januar 2019 tagte der Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit, Ordnungsamt und Gleichstellung in den Räumlichkeiten der BEHALA am Westhafen.

 

Der Bau des sogenannten Westhafens begann 1914. 1923 bekam die Betreibergesellschaft, die Berliner Hafen- und Lagerhaus AG - Behala -, den Zuschlag und betreibt heute als senatseigenes Unternehmen die Lagerung, den Umschlag und den Transport von Gütern aller Art. Mit einem Umschlag- und Transportvolumen von 4 Mio t im Jahr zählt der Westhafen zu den größten in Deutschland. 

 

Die BEHALA am Westhafen befindet sich in zentraler Lage zur Stadtmitte. Großer Vorteil der Lage sind kurze Verteilwege in der Stadt und Anbindung an Wasser, Schiene und Straße. Das so mögliche trimodulare Konzept wird derzeit von 115 direkt beschäftigten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen umgesetzt. Am Westhafen werden Baustoffe, Mineralöle, Kaffee, Metalle und Stückgut in Containern umgeschlagen.

 

E-Mail-Abo

Bitte Mail-Adresse eingeben: