Martina Matischok

Veröffentlicht am 01.01.2016 in Fraktion

 

 

 
  Textfeld: Martina Matischok-Yesilcimen, geb. 15. Juni 1965

 

 

 

 

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Mit vollem Einsatz dabei!

Ich verspreche mit vollem Einsatz die sozialdemokratischen Ziele in der BVV Mitte zu verfolgen für einen lebens- und liebenswerten Bezirk Mitte in all seiner Vielfalt. Ich verspreche in meinem Bemühen um die Zielerreichung, nicht aus den Augen zu verlieren, für wen und in welcher Art und Weise die sozialdemokratischen Ziele verfolgt werden. Im Fokus stehen immer die Interessen der Bürgerin und der Bürger, wenngleich es nicht immer möglich sein wird, es allen gleichermaßen gerecht zu machen. Eine offene und transparente Nähe zu Bürgerinnen und Bürgern versteht sich gerade deswegen von selbst. Für Ziele vehement einzustehen bedeutet mitreden, gestalten und entwickeln. Dies mit der notwendigen Durchsetzungskraft und der Kooperationsfähigkeit  Entscheidungen auch im Konsens treffen zu können. Ich möchte, dass es allen Menschen im Bezirk gleich gut und nicht gleich schlecht geht. Die sozial gerechte und gesundheitserhaltende bzw. gesundheitsfördernde Entwicklung im Bezirk Mitte steht dabei im Vordergrund.  Ich bin stolz in einem Bezirk zu leben und mich politisch engagieren zu können,  der einzigartig alles bietet. In  Mitte wird gearbeitet, gewohnt, geshoppt, verweilt und Freizeit verbracht. Das Leben pulsiert in allen Facetten im Bezirk und das soll so bleiben. Dabei gilt es aber sich dafür zu engagieren, dass die sozialen Defizite ausgeräumt werden.

 Um dies zu erreichen stehe ich

  • für Gemeinsamkeit. Ich setze mich ein für Menschen: Dabei gilt mein Engagement gleichermaßen Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen – Jung – alt – älter, vom Säugling bis zu Senior*innen ohne Ausgrenzung oder Klassifizierung. Dabei setze ich auf Zufriedenheit als Basis von Miteinander im Füreinander. Ich setze mich durch mein Wirken in unterschiedlichen Politikbereichen für gegenwärtige Perspektiven, d. h. im jeweiligen „Hier und Jetzt“ und in der Entwicklung von Zukunftsperspektiven ein. Dies zur Beförderung sozialen Denkens und Handelns, gegen Fremdenhass und Antisemitismus.

     

  • für mehr Wohnraum. Das bedeutet das Ersuchen zum Erschließen von Fläche für Wohnungsneubau unter Berücksichtigung von Sozialverträglichkeit. Dazu gehört das Angebot an insbesondere bezahlbaren und behindertengerechten Wohnungen, der Bestandsschutz bestehender Angebote z. B. im Rahmen der Kinder- und Jugend- sowie Sozialarbeit und die Sicherung der Sportangebote insbesondere Sportfreiflächen, die Beachtung der Barrierefreiheit und der Erhalt oder zumindest Ersatz unserer Grünflächen, unseres Baumbestandes, unserer Naherholungsangebote.

 

  • für Barrierefreiheit. Menschen mit und ohne Behinderung oder Erkrankung sollen sich in unserem Bezirk wohl und sicher fühlen. Die städtebauliche Berücksichtigung von Besonderheiten ist von zentraler Bedeutung. Hierzu gehören u. a. akustische und visuelle Hilfen z. B. Fahrbahnmarkierungen für sehbehinderte Menschen, Handläufe in Gebäuden, Kneeling-Busse, Frauenparkplätze. Aber auch der Abbau von Sprachbarrieren und die Kompensation von Sinnesbeeinträchtigungen sind unter Barrierefreiheit zu verstehen.

 

  • für kulturelle Angebote, Begegnungen, Bewegung und Sport. Die gestalterische und sportliche Betätigung im Bezirk u. a. in künstlerischen Bereichen wie der Musikszene, der Malerei, des Ausstellungswesens, der Dicht- und Schauspielkunst, der Architektur und des sportlichen Angebots bietet Möglichkeiten für wirtschaftliche Entwicklung, Freizeitgestaltung und Begegnungsstätten. Bewegung und Sport gilt es überall zu fördern – im Freizeit- und Breitensport, genauso wie im Vereinssport. Menschen werden dabei gleich behandelt, unabhängig davon ob ich Amateuren oder Profis, behinderten, erkrankten oder gesunden Menschen gegenüber trete.Die Vielfalt bei den kulturellen und sportlichen Aktivitäten, die gerade Berlin-Mitte bietet, ist zu fördern und weiter auszubauen.

     

  • für Wirtschaftsförderung. Die unternehmerischen Aktivitäten mit der damit verbundenen Kompetenz ist in Berlin-Mitte herausragend. Kleine und mittlere Unternehmen, Großbetriebe, weltweit führende Unternehmen z. B. Siemens mit dem Moabiter Gasturbinenwerk oder Takata einer der Marktführer für Insassenschutzsysteme. Wirtschaftliche Verbünde und Projekte stärken den Bezirk durch Übernahme unternehmerischer Verantwortung. Beispielhaft ist das Schaufensterprojekt zur Elektro-Mobilität dabei zu nennen. Immer wieder ist von Gründer- und Forschungszentren anderer Stadtteile zu hören. „Unser“ Technologie-Park Humboldthain hat das Know-How für innovative Ideen, Produktionen, Untersuchungen und Forschungen. Dort verbindet sich Wirtschaft, Technologie, Wissenschaft und Forschung. Die Vernetzung gilt es zu unterstützen, weiter voranzutreiben und in analogen Bereichen aufzubauen.

 

  • für Gleichberechtigung und für Inklusion. Ich setze mich ein für gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft und am Schul- und Arbeitsleben. Dabei geht es um die Gleichheit der Geschlechter(Frauen, Männer und Transgender…), um die Gleichstellung von Jung und Alt, um die Gleichstellung von behinderten und nicht behinderten Menschen, um die Gleichheit von Menschen unabhängig ihrer Herkunft und Religion. Lohngerechtigkeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Aufbrechen des traditionellen Rollenverständnisses, Zugänglichkeit aller Berufe unabhängig vom Geschlecht, Aufzeigen von Missstände und Ungerechtigkeiten und Nennung von Positivbeispielen. Dafür „auf die Straße gehen“ und zu demonstrieren oder im Stillen zu recherchieren, um diesbezügliche Erfolge anderer Regionen auf Übertragbarkeit prüfen zu können sind nur einige Beispiele meines politischen Einsatzes.

 

  • für ein attraktives Stadtbild und eine gesunde Umwelt. Dabei bin ich initiativ für den Erhalt des Systems von Altglassammelbehältern in Wohnanlagen, für Spiel-, Frei- und Sportflächen, gepflegte Parks und andere Naherholungsangebote. Ich möchte Bewegungsmöglichkeit an vielen Ecken des Bezirks u. a. mehr Bolzplätze, Tischtennisplatten, Basketballkörbe, Fitness-Outdoor-Geräte und Trimm-Dich-Pfad flächendeckend wäre schön. Ich möchte mehr Sitzgelegenheiten und Trinkwasserspender im öffentlichen Raum. Ich möchte bepflanzte Mittelstreifen und Baumscheiben, die den Bienen zu Gute kommen und das Auge erfreuen. Ich wünsche mir Streuobstwiesen und Obstbäume auf allgemeinzugänglichen Flächen. Erinnerungskultur zum Gedenken und Lernen zur nachdenklichen Besinnung, zur Erweiterung des Horizontes oder einfach nur zum Erfreuen, was „Schönes“ zu sehen.

    Ich stelle mich gegen das unkontrollierte Aufstellen von Altkleidersammelcontainern, gegen Spielhallendichte, gegen Wettbüros und Cafè-Casinos.

 

Kurz:

Ich mache mich für ein tolerantes, vielfältiges Berlin-Mitte im sozialen Gleichgewicht weiter stark und möchte dabei alle Menschen im Bezirk mitnehmen. Viele Entscheidungen müssen dazu aber auch von allen Akteuren im Konsens getroffen werden. Meine Bereitschaft in den konsensualen Dialog zu treten ist vorhanden.

 

"Ich möchte, dass es allen Menschen gleich gut und nicht gleich schlecht geht."

Dafür setze ich mich mit vollem Einsatz ein!