Hinter den Kulissen von Kaufland - Müllerhalle

Veröffentlicht am 16.01.2014 in Wirtschaft

 

 

Kaufland präsentiert sich in der neuen Müllerhalle

 

Kaufland lud am 16.01.2014 zur Präsentation des Unternehmens und des neuen Marktes in der Müllerhalle 125 nach Berlin-Mitte (Wedding) ein. Stefan Draeger, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion BVV Mitte und Martina Matischok, Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD in der BVV Mitte, folgten neben weiteren Gästen aus Politik und Verwaltung der Einladung.

Bei einem Rundgang durch die Verkaufsstätte erhielten wir exklusive Einblicke hinter die Kulissen und in die täglichen Prozesse. Informativ wurden wir von Frau Cömertbay (Expansionsleiterin), Frau Dornbach (Hausleiterin) und Herrn Voigt (Mitarbeiter) durch die Gänge auf der Verkaufsfläche und durch sonst unzugängliche Bereiche geführt.

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Kaufland hat sich nach der Devise „Wir übernehmen Verantwortung“ strukturiert. Die Unternehmensgrundsätze bilden die Grundlage für das stetige Handeln im Sinne des Erhalts der Umwelt, des Interesses der Kundinnen und Kunden sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Kaufland möchte jede Kundin und jeden Kunden zufriedenstellend erreichen. Entsprechend vielfältig ist das Angebot und die preisliche Ausrichtung. Waren werden in allen Kategorien von Discountpreisen bis hochpreisig angeboten. Das Preissegment richtet sich dabei teilweise am Einzugsbereich aus.

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Kaufland hat ein Interesse daran, dass alle Filialen in der Struktur gleich oder zumindest ähnlich unter Berücksichtigung der Standortbesonderheiten aufgebaut sind. Jede Achse, jedes Regal auf der Ladenfläche wird zentral geplant und an den einzelnen Markt angepasst. Die Einräumung der Ware erfolgt nach Vorgabe. Damit soll der Kundin, dem Kunden das Zurechtfinden in den einzelnen Filialen ermöglicht werden. In der Planungsphase ist dabei allerdings erschwerend, dass die Planungsabteilung nicht vor Ort, sondern in Heilbronn ihren Sitz hat.

Bei der Planung ist der ökologische Faktor von besonderer Bedeutung, der letztendlich auch den ökonomischen Interessen dienlich ist.

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Zum Umweltschutz wird bei der Gestaltung der Verkaufs-, Lager-, Sozial- und Büroräume durch energieeffiziente Technik beigetragen. Ein Beispiel dafür sind die Kühlgeräte, die nur CO² aufnehmen und nichts abgeben. Beleuchtung erfolgt ausschließlich mittels LED, wobei nur die Gänge ausgeleuchtet werden, nicht aber die Ware. In den Sozialräumen reagiert die Beleuchtung auf Bewegung. Die Mülltrennung erfolgt bereits im ersten Schritt auf der Fläche.

Das Sortiment ist mit nachhaltigen Produkten durchsetzt.

Die Warenvielfalt besteht aus über 40.000 verschiedenen davon vielen regionalen Angeboten, rund 1.100 Bioerzeugnissen und einer Menge fair gehandelten Produkten. Die einzelnen Waren sind durch Hinweisschilder nach ökologischer und sozialer Verantwortung gekennzeichnet, die an den einzelnen Regalen für schnelle Übersicht sorgen.

Neben einer Vielzahl von Wurst, Fleisch- und Fischangeboten, Drogerieartikeln und sonstigem Haushaltsbedarf und Konsumgütern werden u. a. 1.450 unterschiedliche Weine maximal in drei aufeinander folgenden Jahrgängen angeboten.

Es stehen 530 verschiedene Kaffee- und Kakaosorten in den Regalen, wobei hier besonders viel Wert auf Bio und Fairtrade gelegt wird. Im Angebot ist hier auch die „Berliner Bohne“, ein fair gehandeltes Bioprodukt, zu finden.

Rund 400 verschiedene Sorten gebundener und loser Tee decken jeden Geschmackswunsch.

Marmeladen, Konfitüren und Gelees sind nach Frucht sortiert auf einer Regallänge von neun Metern aufgelistet.

Der Frischbackbereich umfasst um ca. 100 frisch gebackene Artikel ohne Konkurrenz zum Mietbäcker in der Müllerhalle, da dieser ein ergänzendes hochwertig qualitatives Angebot hat.

3.300 Artikel aus den Bereichen Süßwaren, Kekse und Knabbergebäck sind im Sortiment. Aus 3.000 verschiedenen Molkereiprodukte kann ausgesucht werden.

Die Getränkevielfalt umfasst 1.980 unterschiedliche Flüssigerzeugnisse. Vorwiegend finden sich Angebote in Mehrwegflaschen. 1,6 Mio. Liter antialkoholische Getränke werden jährlich veräußert. Die Rücknahme erfolgt mittels drei Leergutautomaten. Die Flaschen werden auf einer Fläche von 300 m² im Hintergrund sortiert und für die weitere Verarbeitung gesammelt. Monatlich werden rund 200.000 PET Flaschen entgegen genommen.

Alle Produkte werden vom Ursprung bis zum fertigen Produkt in Qualität geprüft. Fremderzeugnisse erhalten das Zeichen der Qualitätssicherung.

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Es wird versucht, dass keine Lebensmittel weggeworfen werden müssen. Vorbeugend werden die wegen nahendem Zeitablauf auszulistenden Waren zu relativ günstigen Preisen angeboten bzw. sozialen Einrichtungen zur Verfügung gestellt.

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In der Müllerstraße sorgen 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Kundinnen- und Kundenzufriedenheit. Zwei Drittel des Personals stammt aus anderen Filialen, ein Drittel wurde neu eingestellt. 30% der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind über 10 Jahre bei Kaufland beschäftigt, die Fluktuation ist gering. Ein deutliches Zeichen für die Zufriedenheit des Personals. Die soziale Verantwortung den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber wird im Umgang untereinander deutlich. Fairness, die gegenseitige Achtung, Förderung, Lob, Anerkennung und die Fähigkeit, sachliche Kritik zu äußern und anzunehmen bestimmen das Betriebsklima und den täglichen Arbeitsablauf. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit denen wir auf der Verkaufsfläche ins Gespräch kamen, bestätigten den Eindruck von Zufriedenheit.

Der Mindestlohn liegt bei 10,74 € und wird nach oben gestaffelt je nach Ausbildung und Tätigkeit. Fachliche und persönliche Weiterbildungsmöglichkeiten werden angeboten. Zwei bis drei Lehrlinge bildet Kaufland pro Filiale jährlich aus. In der gerade eröffneten Filiale Müllerstraße ist derzeit ein Auszubildender beschäftigt. Es besteht eine Einhundertprozentige Übernahmechance bei bestandener Prüfung.

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Kaufland nimmt regelmäßig an bundes- und europaweiten Branchenwettbewerben teil, um sich in den Kategorien Produkte, Umwelt, Innovation, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Präsentation, Service und Verkauf messen zu lassen. Die Vielzahl der Auszeichnungen bestätigt das soziale, ökologische und ökonomische Unternehmenskonzept.

20.000 Kunden pro Woche, die den Kauflandmarkt in der Müllerstraße 125 aufsuchen, sind ein weiterer Beleg für die Wirksamkeit des Konzepts.


 

Die SPD-Fraktion freut sich über die positive Entwicklung für die Müllerhalle und die Müllerstraße.


 

Martina Matischok

16.01.2014