|
Presseinformation
Schuldnerberatung in Tiergarten soll bleiben
Große Mehrheit in BVV für Antrag von SPD und CDU
Chaotisches Abstimmungsverhalten von Bündnis 90/Die Grünen
Tiergarten braucht eine Schuldnerberatung. Vor Ort, gut zu erreichen,
und
personell ausreichend ausgestattet. Die SPD-Fraktion lehnt daher die voreiligen
Pläne von Sozial-Bezirksstadtrat von Dassel ab, die bestehende Schuldnerberatung
im Rathaus Tiergarten zum 01. März 2012 zu schließen,
stellt
Hans-Günter Mahr, Vorsitzender der SPD-Fraktion Mitte, klar. Ich
freue mich, dass die BVV Mitte dieses Anliegen teilt und dem entsprechenden
Antrag von SPD und CDU auf ihrer Sitzung am 19. Januar 2012 mit ganz großer
Mehrheit zugestimmt hat.
Die SPD-Mitte-Fraktion setzt sich in dem Antrag auch dafür ein,
dass die bezirkliche Schuldnerberaterin, die die Beratung in Tiergarten
unterstützt, weiterhin in der aktuellen Team-Konstellation verbleibt.
Der Plan von Bezirksstadtrat von Dassel, die Schuldnerberatung in Tiergarten
zukünftig personell reduziert in Räumen des Jobcenters anzubieten,
erscheint als ein unausgegorener Schnellschuss. Er findet auch keine Zustimmung
bei den beteiligten Trägern.
Der Antrag von SPD und CDU fordert das Bezirksamt zudem auf, dass unter
Beteiligung der Träger, Caritas, AWO und Deutscher Familienverband,
ein Gesamtkonzept für die Schuldnerberatung in Mitte erarbeitet wird.
Die Diskussion darüber dauert schon länger an. Sie beschäftigte
bereits den Ausschuss für Soziales und Bürgerdienste in der
letzten Wahlperiode. Umso überraschender kam nun der unabgestimmte
Entschluss von Sozial-Bezirksstadtrat von Dassel, den Standort Rathaus
Tiergarten bereits zum 01. März 2012 aufgeben zu wollen.
Während alle anderen Fraktionen der BVV Mitte dem Antrag von SPD
und CDU zustimmten, legte die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen
ein sehr uneinheitliches Abstimmungsverhalten an den Tag. Höhepunkt
des chaotischen Verhaltens war der Diskussionsbeitrag von Fraktionssprecherin
Frau Schauer-Oldenburg. Sie hatte dem Antrag eigentlich zustimmen wollen,
stimmte dann aber mit der Begründung, die Debatte in der BVV sei
ihr zu polemisch verlaufen, gegen den Antrag. Ein sehr eigenwilliges Politikverständnis.
Die
Presseinformation als PDF-Datei
Presseinformation
SPD-Fraktion unterstützt Rücknahme der Sondernutzung für
das Grillen im Großen Tiergarten
Nach langer, intensiver und kontroverser Diskussion hat die BVV-Fraktion
der SPD Mitte auf der Sitzung der BVV am 17.11.2011 dem CDU-Antrag, das
Grillen im Großen Tiergarten vollständig zu verbieten, zugestimmt.
Hierzu erklärt der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion Mitte, Hans-Günther
Mahr:
"Ich kenne die Diskussionen um das Grillen im Großen Tiergarten
nun schon seit Mitte der 90er Jahre. Viele unterschiedliche Lösungsansätze,
den Müllbergen und Schäden an der Substanz des einzigartigen
Gartendenkmals Großer Tiergarten Herr zu werden, wurden versucht.
Ohne Erfolg. Nachdem die Müllmengen immer weiter stiegen und im letzten
Sommer mehr als 300.000 Euro für deren Beseitigung aufgewandt wurden,
musste nun die Konsequenz gezogen werden. Das für die Müllbeseitigung
aufgewandte Geld fehlt zur Finanzierung wichtiger sozialer Projekte. Dieses
Geld benötigen wir dringend.
Die Entscheidung ist der SPD-Fraktion nicht leicht gefallen. Sie weiß,
dass das Grillen im Freien eine wichtige Freizeitgestaltung darstellt.
Gerade auch für Menschen, die sich keinen Garten leisten, in den
Urlaub fliegen oder sich andere, kostspieligere Freizeitbeschäftigungen
leisten können. Aber angesichts der stetig steigenden Müllberge
und Kosten war der Beschluss des absoluten Grillverbots nicht zu vermeiden.
Bleibt die Hoffnung, dass diese Maßnahme zu einem Nachdenken bei
denjenigen führt, die bisher ihren Müll beim Verlassen des Grillplatzes
nicht entsorgt haben. Denn hätte sich jeder an die Regeln der Parknutzung
und des normalen Anstands gehalten, wäre dieses Verbot nicht notwendig
geworden. Die Freizeitqualität in den nun verbleibenden ausgewiesenen
Grillflächen in Berlin wie im Monbijoupark, im Mauerpark oder auf
der Tempelhofer Freiheit könnte deutlich steigen, würden die
Nutzerinnen und Nutzer ein umweltbewussteres Verhalten in Hinblick auf
ihren Müll praktizieren. Und öffentliche Gelder könnten
anstatt für unnötige Müllbeseitigung sinnvoller für
soziale Projekte verwandt werden".
Die
Presseinformation als PDF-Datei
Presseinformation
SPD-BVV-Fraktion besucht Occupy im "Bundespressecamp": SPD
unterstützt Occupy Berlin bei Grundstücksnutzung. Occupy Berlin
in den BVV-Ausschuss "Bürgerbeteiligung und Transparenz"
eingeladen
Am Freitag 18.11.2011 traf sich Ephraim Gothe für die BVV-Fraktion
der SPD Mitte mit Mitgliedern von Occupy Berlin in deren Camp auf dem
Gelände des ehemaligen Bundespressestrands.
"Die BVV-Fraktion der SPD Mitte unterstützt das Anliegen von
Occupy Berlin, bis zum Baubeginn des Bundesministeriums für Bildung
und Forschung im Frühjahr 2012 auf dem Grundstück des ehemaligen
Bundespressestrands verbleiben zu können", so Ephraim Gothe.
Die SPD-Fraktion fordert alle Beteiligten dazu auf, eine einvernehmliche
Lösung zwischen der Occupy-Initiative und der BIMA (Grundstücksverwaltung
des Bundes) zu finden.
Saskia Koch und Johannes Ponader erläuterten für Occupy Berlin
deren Ziele, ihre innere Struktur und die Vernetzung mit der weltweiten
Bewegung. Eindrücklich wurde von ihnen die prinzipiell auf Friedlichkeit
und auf Dialog setzende Arbeitsweise dargestellt. "Die Occupy-Bewegung
ist ein spannender Ansatz, grund-legende gesellschaftliche Fragen ins
öffentliche Bewusstsein zu rücken. Sie verdient unsere Unterstützung!",
so Ephraim Gothe nach dem Gespräch.
Ephraim Gothe lud namens der SPD-Fraktion die Initiatoren von Occupy
Berlin in den Ausschuss "Bürgerbeteiligung und Transparenz"
der BVV-Mitte ein. Die Einladung wurde von Seiten der Initiative sehr
begrüßt.
Der Ausschuss "Bürgerbeteiligung und Transparenz" der
BVV Mitte ist im November auf Initiative der SPD und der Piratenpartei
neu ins Leben gerufen worden und tagt zum ersten Mal im Dezember 2011.
Die
Presseinformation als PDF-Datei
Presseinformation
Erfolgreiche Bezirksamtsbildung in Mitte:
Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke wiedergewählt
Bezirksstadtrat Uli Davids mit bestem Wahlergebnis
"Die Wahlen zum Bezirksamt Mitte sind ein gutes Signal für
den Bezirk.
Die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre mit Bezirksbürgermeister
Dr. Christian Hanke an der Spitze kann fortgesetzt werden. Für die
Zählgemeinschaft von CDU und SPD waren die Wahlen ein erfolgreicher
Auftakt" freut sich Hans-Günter Mahr, Vorsitzender der SPD-Fraktion
Mitte.
Auf der gestrigen konstituierenden Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung
von Mitte war Dr. Christian Hanke im ersten Wahlgang als Bezirksbürgermeister
wiedergewählt worden. Er erhielt mit 30 Ja-Stimmen zwei Stimmen mehr
als die Zählgemeinschaft von SPD und CDU umfasst.
Mit 40 Ja-Stimmen erzielte der bisherige BVV-Vorsteher Uli Davids als
Kandidat für die zweite von der SPD zu besetzende Bezirksstadtrats-Stelle
das beste Ergebnis aller Bezirksamtskandidaten.
Wiedergewählt in der Funktion als Bezirksstadträte wurden zudem
Carsten Spallek (CDU) mit 34 Stimmen und Stephan von Dassel (Bündnis
90/Die Grünen) mit 35 Stimmen.
Die zweite Stadtratposition von Bündnis 90/Die Grünen, wird
voraussichtlich in der Bezirksverordnetenversammlung im November besetzt.
Die
Presseinformation als PDF-Datei
Presseinformation
SPD-Fraktion Mitte wählt neuen Fraktionsvorstand
Mit einer guten Mischung aus erfahrenen und neuen Mitgliedern der SPD-Fraktion
Mitte ist am Montag, 17.10.2011 der neue Fraktionsvorstand gewählt
worden:
Als Fraktionsvorsitzender wurde Hans-Günter Mahr im Amt bestätigt.
Zu stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden wurden Liv Assmann, Martina
Matischok und Sascha Schug gewählt. Kassiererin ist Aliye Stracke-Gönül,
Schriftführerin Clarissa de Sielvie. Zu BeisitzerInnen im Fraktionsvorstand
wurden Kirsten Arndt, Thorsten Lüthke und Udo Sack gewählt.
Die
Presseinformation als PDF-Datei
Presseinformation
Finanzielle Zuschüsse für bürgerschaftliche Initiativen
so gut wie unmöglich im Jahr 2011
Es ist ausgesprochen bedauerlich, dass durch den Mehrheitsbeschluss
der anderen Fraktionen in der letzten BVV lediglich 2.000 von 19.000 Euro
an bürgerschaftliche Initiativen ausgereicht werden können.
Wir halten das Engagement der Bürgerinnen und Bürger für
zu wichtig, um damit wahltaktische Spielereien zu betreiben so Hans-Günter
Mahr, Fraktionsvorsitzender der SPD in der BVV Mitte.
Das Bezirksamt hatte angekündigt, zu einem unter Beteiligung von
Bezirksverordneten angesetzten Termin am 05.07.2011, die Anträge
der
ehrenamtlichen Initiativen zu sichten und den ausgewählten bürgerschaftlichen
Initiativen die Zuschüsse auszureichen.
Mit dem Beschluss der Drucksache 2189/III wurde der Antragstermin für
finanzielle Unterstützung auf den 18. September 2011 festgelegt.
Viele gute Projektideen können damit nicht mehr umgesetzt werden.
Lediglich der Bürgerinitiative Brüsseler Kiez werden für
ihr Projekt Musik im Kiez laut Beschlusslage 2.000 Euro zugestanden.
Die
Presseinformation als PDF-Datei
Presseinformation
Spielhallengesetz
"Wir begrüßen die Verabschiedung des bundesweit ersten
Gesetzes zur "Regelung des Rechts der Spielhallen im Land Berlin"
in der Sitzung des Abgeordnetenhauses letzte Woche außerordentlich.
Bedauerlicherweise hat die FDP dem nicht zugestimmt. Unsere bezirklichen
Initiativen zur Regulierung und Eindämmung von Spielhallen wurden
damit in die Praxis umgesetzt" so der Fraktionsvorsitzende Hans-Günter
Mahr.
Mit dem In-Kraft-Treten des Gesetzes werden die Neueröffnungen und
der Betrieb von Spielhallen geregelt. Sein Anwendungsbereich umfasst auch
bestehende Betriebe mit einer Erlaubnis nach § 33i Gewerbeordnung.
Die Übergangsfrist, die gewerberechtlich notwendig ist, soll fünf
Jahre betragen. Bestehende Spielhallen in Berlin werden daher nur noch
bis zum Jahr 2016 Bestandsschutz haben. Danach müssen die Betreiber
und Betreiberinnen neue Genehmigungen beantragen. Diese müssen die
neuen Regularien erfüllen. Die Erlaubnis kann danach von den Bezirken
versagt, mit einer Befristung erteilt oder mit Auflagen verbunden werden.
Das Spielhallengesetz beinhaltet eine Vielzahl von Glücksspielsucht
vorbeugenden Maßnahmen. In Anbetracht der Tatsache, dass der Mindestabstand
von einer Spielhalle zur nächsten 500 Metern betragen muss, werden
viele Spielhallen schon dahingehend keine neue Erlaubnis zum Führen
eines solchen Unternehmens erhalten.
Die
Presseinformation als PDF-Datei
Presseinformation
Wie weiter mit dem Mauerpark?
"Die SPD-Fraktion Mitte ist nach wie vor stark daran interessiert,
dass die lange erarbeiteten Planungen zum Mauerpark unter der Beteiligung
der Bürger umgesetzt werden" so Hans-Günter Mahr, der Fraktionsvorsitzende.
Die Position der SPD-Fraktion Mitte im Einzelnen:
1. Nach dem dreijährigen Verhandlungsprozess mit der Vivico, engagierten
Befassungen der BVV, der Einsetzung einer Bürgerwerkstatt als Beteiligungsverfahren
aller an der Fertigstellung interessierten Initiativen und einem Städtebaulichen
Wettbewerb liegt nun ein vom Grundstückseigentümer Vivico mitgetragenes
Zwischenergebnis vor, das eine Erweiterung der öffentlichen Mauerparkflächen
um 6 ha vorsieht und damit die Ursprungsplanung von 1994 für einen
großen Mauerpark 1 zu 1 umsetzbar macht.
2. Die Ergebnisse des städtebaulichen Verfahrens lassen aktuell
keinen mehrheitsfähigen Konsens erkennen. Es muss nun gemeinsam mit
allen Beteiligten ein Weg gefunden werden, um eine zeitnahe Fertigstellung
und die notwendige Anbindung des Mauerparks an die Weddinger Seite zu
gewährleisten.
3. Die SPD-Fraktion Mitte setzt sich wie bisher dafür ein, dass
schnellstmöglich die Realisierung der Fertigstellung des Mauerparks
(Fläche zwischen Bernauer Straße und Gleimstraße) im
Bezirk Mitte erfolgen kann. Hierzu ist ein Konsens mit allen Beteiligten
(Politik, Bürgerschaft, Grundstückseigentümer) erforderlich.
Die Grünflächengestaltung soll auf Grundlage des bereits erfolgten
Bürgerbeteiligungsprozesses zwischen der Bürgerwerkstatt Mauerpark
und Herrn Prof. Lange erfolgen.
4. Die SPD-Fraktion Mitte begrüßt - als einen möglichen
Weg - das Vorhaben der Mauerpark Stiftung Welt-Bürger-Park, die Flächen
vom Eigentümer zu erwerben, um eine größtmögliche
Mauerparkerweiterung zu erreichen und unterstützt sie dabei. Um eine
zeitnahe Fertigstellung des Mauerparks zu erreichen, ist es jedoch erforderlich,
zeitliche Zielsetzungen zu definieren. Die Mauerpark Stiftung Welt-Bürger-Park
ist daher gehalten, darzustellen, dass ihr Vorhaben in einem zeitlich
vertretbaren Rahmen finanziell realisierbar ist, auch um dem Zeithorizont
der Allianzstiftung Rechnung zu tragen.
5. Die zunehmend negative Berichterstattung über die derzeitige
Nutzung des bestehenden Mauerparks (Vermüllung, Lärm) weckt
den Unmut von Anwohnerinnen und Anwohnern. Mit den engagierten Initiativen
soll daher auch ein verstärkter Austausch über die negativen
Begleiterscheinungen geführt werden.
Die
Presseinformation als PDF-Datei
Presseinformation
Latte-Macciato statt einer Öffnung des Mauerparks zum Gesundbrunnen
Zu der gestrigen Pressemitteilung der grünen Bürgermeisterkandidatin
für Mitte, Andrea Fischer, und dem grünen Bürgermeisterkandidat
für Pankow, Jens-Holger Kirchner, erklärt die SPD-Fraktion Berlin-Mitte:
Nach dem Ausstieg der Grünen in Mitte wird es in dieser Wahlperiode
keine politische Mehrheit mehr für eine Erweiterung des Mauerparks
geben.
"Die Grünen in Mitte hatten sich in den vergangenen Monaten
konstruktiv an der Suche nach einem Kompromiss zur Mauerparkerweiterung
beteiligt. Jetzt macht die Spitzenkandidatin Andrea Fischer einen Kotau
vor den Wahlkampfnöten ihres Pankower Parteifreundes Jens-Holger
Kirchner, der wegen des umstrittenen Ausbaus der Kastanienallee in die
Kritik geraten ist. Die Grünen haben sich damit aus wahlkampftaktischen
Gründen vorerst gegen eine Öffnung des Parks hin zum dicht bebauten
Gesundbrunnen entschieden" so Thomas Koch, Mitglied des Fraktionsvorstandes
der SPD-Mitte und umweltpolitischer Sprecher.
Ohne eine Einigung mit dem Grundstückseigentümer Vivico wird
es keine Erweiterung und Öffnung des Parks in Richtung Gesundbrunnen
geben, so auch die bisherige Position der Grünen in Mitte. Die SPD-Fraktion
ist guter Hoffnung, dass nach den Wahlen die Suche nach einer konstruktiven
Lösung in der Bürgerwerkstatt weitergehen kann.
Die SPD-Fraktion ist zudem der Auffassung, dass mit einer sanften Bebauung
an den Parkrändern und ruhigen Übergangszonen ein Abstand zu
den vorhanden Wohngebäuden erreicht wird und der Park damit anwohnerfreundlicher
ist.
Die
Presseinformation als PDF-Datei
Presseinformation
Recyclingpapier in Schulen - schlecht und dreckig?
"Die SPD-Fraktion Mitte ist sprachlos über die fadenscheinigen
Gründe, die CDU, FDP und Linke vorgebracht haben, um unsere Initiative
nicht unterstützen zu müssen. Die Enthaltung von Bündnis
90 / Die Grünen setzt dem Ganzen aber die Krone auf" so Hans-Günter
Mahr, Vorsitzender der SPD-Fraktion Mitte.
Die örtliche Gruppe von Greenpeace hat sich an die SPD-Fraktion
Mitte gewendet und um Unterstützung gebeten. Sie haben zwei Anträge
für die BVV vorgeschlagen, die die Zielrichtung haben, an den Schulen
dafür zu werben, verstärkt Recyclingpapier einzusetzen und dies
auch doppelseitig zu nutzen. Der zweite Antrag zielt darauf, die Schulen
dafür zu gewinnen, durch schulische Einkaufsgemeinschaften bessere
Preise für Schulmittel aus Recyclingmaterial zu erreichen.
Die SPD hat im Vorfeld der Bezirksverordnetenversammlung Kontakt zu den
anderen Fraktionen aufgenommen und um breite Zustimmung zu dem Vorhaben
geworben. Die Vorwürfe der anderen Parteien reichten von "Schaufensterantrag",
zu "das ist doch nur Wahlkampf" bis zu "Recyclingpapier
ist schlecht, es ist furchtbar und dreckig". Im Endeffekt gab es
keinerlei Unterstützung der anderen Parteien und die Anträge
wurden abgelehnt.
"Es ist ein Skandal, wie sich die anderen Fraktionen aus der Verantwortung
ziehen. Es ist notwendig, immer wieder aufzuzeigen, wo eine Jede und ein
Jeder von uns etwas für den Schutz der natürlichen Ressourcen
unserer Welt tun kann. Und wenn wir dies nicht an unseren Schulen verdeutlichen,
wo dann?" regt sich Joachim Trinte auf, der schulpolitische Sprecher
der SPD-Fraktion.
Die
Presseinformation als PDF-Datei
Presseinformation
Das Spielhallengesetz: Viele kleine Schritte führen auch zum
Ziel
"Nach langen Vorarbeiten, die nicht zuletzt durch die SPD-Fraktion
Mitte angestoßen wurden, hat der Senat von Berlin jetzt das Spielhallengesetz
im Abgeordnetenhaus eingebracht. Wir hoffen nun, endlich ein Instrument
in die Hand zu bekommen, um wirksam gegen die Gefahren der Spielsucht
vorgehen zu können" freut sich Hans-Günter Mahr, Vorsitzender
der SPD-Fraktion Mitte.
Die Gesetzesvorlage sieht als Erlaubnisvoraussetzung vor, dass SpielhallenbetreiberInnen
einen Sachkundeausweis vorlegen müssen. Die Sperrzeit wird von 03.00
bis 11.00 Uhr ausgeweitet. Das Personal in Spielhallen muss zukünftig
in Suchtprävention und Suchtbekämpfung geschult werden. Für
die Attraktivität der Kieze besonders wichtig dürfte aber die
Vorgabe sein, einen Mindestabstand von 500 Metern zwischen den Spielhallen
einhalten zu müssen.
Darüber hinaus startet der Senat eine Bundesratsinitiative, um bundeseinheitlich
die Genehmigung neuer Spielhallen für BetreiberInnen zu regeln.
Zusätzlich hält die SPD-Fraktion Mitte ihre Forderung aufrecht,
eine weitere Bundesratsinitiative zu ergreifen, um die Baunutzungsverordnung
zu ändern. Hans-Günter Mahr erklärt dazu "wir brauchen
eine belastbare Regelung in der Baunutzungsverordnung, um gerade in den
sozial schwachen Kiezen Stadtplanung sozialverträglich gestalten
zu können."
Die
Presseinformation als PDF-Datei
Presseinformation
BVV Mitte beschließt weitere Maßnahmen gegen Spielsucht
Nachdem die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Mitte bereits in ihrer
Juni-Sitzung ein Maßnahmenpaket gegen Spielhallen beschlossen hat,
fanden in der Sitzung am 16.09.2010 weitere Anträge der SPD-Fraktion
(gegen die Stimmen von CDU und FDP) eine Mehrheit:
Zum einen wurde das Bezirksamt ersucht (DS/1788/III), sich bei der für
die Glücksspiel-suchtbekämpfung zuständigen Senatsverwaltung
dafür einzusetzen, dass ein Sperrsystem zum Schutz der Spielerinnen
und Spieler und zur Bekämpfung der Spielsucht (nach § 8 Glücksspielstaatsvertrag)
neben der Sperrmöglichkeit hinsichtlich des klassischen Spiels in
den Spielbanken auch für das Glücks- und Automatenspiel in privaten
Spielbanken, in Spielhallen, in Gaststätten mit Geldspielgeräten
und in sonstigen gewerblich geführten Etablissements mit öffentlichem
Zugang und aufgestellten Geldautomaten ausgeweitet wird. Darüber
hinaus soll sich das Sperrsystem bei den staatlich geführten Spielbanken
auch auf das Automatenspiel erstrecken.
Zum anderen wurde das Bezirksamt ersucht (DS/1793/III), sich bei der Senatsverwaltung
für Finanzen dafür einzusetzen, dass aus der Erhöhung der
Vergnügungssteuer die Mittel für Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen
zum Schutz der Spielerinnen und Spieler vor Suchterkrankungen und zur
Bekämpfung von Spielsucht aufgestockt werden.
Dazu erklärt Hans-Günter Mahr, Vorsitzender der SPD-Fraktion
Mitte:
"Die Spielsucht ist eine Krankheit, bei der die Betroffenen vom Glücksspiel
beherrscht werden. Exzessives Spielen kann zu einer Abhängigkeits-erkrankung,
einer so genannten Verhaltenssucht führen.
In Berlin sind schätzungsweise 17.000 Menschen glücksspielsüchtig.
Ein ernstzunehmendes Problem, welches in noch viel mehr ins öffentliche
Bewusstsein gelangen muss. Die BVV Mitte hat dazu alles in ihrer Macht
stehende getan."
Die
Presseinformation als PDF-Datei
Presseinformation
300.000 Euro weg. 300 Arbeitsplätze gefährdet. - Unheilvolle
Allianz aus CDU, Grünen und Linken verhindert Moabiter Stadtgarten
und stellt Großmarkt in Frage
Auf dem Gelände des ehemaligen Moabiter Gütberbahnhofes entlang
der Siemensstraße (zwischen Unionplatz und Waldstraße) ist
der Bau eines Gastronomie-Großmarktes vorgesehen. Daran schließt
sich, so die Planung, auf der westlichen Seite bis zur Beusselbrücke
eine neue öffentliche Grünfläche, der Moabiter Stadtgarten,
an. Eine neue Straße entlang der Bahntrasse (Verlängerung der
bereits bestehenden Ellen-Epstein-Straße) soll die Siemensstraße
vom Durchgangs- und Gewerbeverkehr entlasten, die dann zur reinen Anwohnerstraße
zurückgebaut wird. Finanziert werden soll der Stadtgarten u.a. mit
300.000 Euro aus dem Förderprogramm Stadtumbau West von Bund, Land
und Europäischer Union.
Klingt alles gut, bis am 16.09.2010 die BVV Mitte auf Antrag von CDU und
Grünen sowie mit den Stimmen der Linken das Bezirksamt (gegen die
Stimmen von SPD und FDP) ersuchte, von einer Verwendung weiterer Mittel
zur Erstellung des Stadtgartens abzusehen, bis verbindliches Baurecht
für den angrenzenden Gastronomie-Großmarkt geschaffen wird.
Da dies bis Ende des Jahres wohl nicht der Fall sein dürfte, verfallen
nun die 300.000 Euro aus den Stadtumbau-West-Mitteln für den Bezirk
Mitte. Die Linke gab in der Debatte offen zu, dass sie das Großmarkt-Projekt
(und damit 300 Arbeitsplätze für den Bezirk Mitte) nicht will.
Die Grünen hoffen immer noch auf einen Kompromiss mit der örtlichen
Bürgerinitiative. Dieser ist aber in weite Ferne gerückt, da
auch die BI die Investition grundsätzlich verhindern will.
Dazu erklärt Hans-Günter Mahr, Vorsitzender der SPD-Fraktion
Mitte:
"Wir sind entsetzt, dass die CDU mit ihrem Antrag das Vehikel geliefert
hat, mit dem Linke und Grüne die Ansiedlung von 300 Arbeitsplätzen
verhindern, die Erstellung der Umgehungsstraße gefährden und
die 300.000 Euro nicht in den Ausbau des Stadtgarten anlegen wollen. Es
ist zu befürchten, dass der Investor dieses Theater nicht weiter
mitmacht und sich einen anderen Standort für sein Projekt suchen
wird."
Die
Presseerklärung als PDF-Datei
Zünftiger Neubeginn -
Zunft AG ist neuer Betreiber der Arminiusmarkthalle
Die der Berliner Großmarkt GmbH gehörende Arminiusmarkthalle
in der Arminiusstraße in Moabit (direkt hinter dem Rathaus Tiergarten)
wurde im Wege eines Erbbaurechtsvertrages kürzlich an die Zunft AG
übergeben. Der neue Betreiber will dort künftig im Rahmen seiner
"Zunft[orte]" eine sog. Zunft[halle] betreiben.
Die Idee des Konzeptes steht für Markttradition in Verbindung mit
einer Begegnungsstätte als einem kommunika-tiven Ort. Der Umbau der
3.500 Quadratmeter großen Fläche soll in den kommenden Monaten
starten. Die alten Stände werden abgerissen und im neuen Design wieder
aufgebaut. Neben einer Vielzahl von Neumietern aus dem Manufakturwesen
wird ein Großteil der heutigen Händler in der Markthalle verbleiben
können. Weitere Discounter wird es nicht geben. Die Eröffnung
der Zunft[halle] ist für Ende 2010 geplant.
Die Einwirkungsmöglichkeiten des Bezirksamtes bezüglich der
Vertragsgestaltung waren rein rechtlich sehr eingeschränkt. Trotzdem
ist aufgrund vieler Gespräche ein breites Fundament geschaffen worden,
die gemeinsam angestrebte Nutzung dauerhaft umzusetzen. Wohl-wollend aber
auch kritisch begleitet wurde die Entwicklung von der BVV Mitte, insbesondere
durch den Wirtschaftsausschuss.
Dazu erklärt Hans-Günter Mahr, Vorsitzender der SPD-Fraktion
Mitte:
"Als Moabiter begrüße ich die Bemühungen der Zunft
AG, der Arminius-markthalle wieder mehr Leben einzuhauchen', und
wünsche ihr viel Erfolg."
Die
Presseerklärung als PDF-Datei
Fashion Week in Mitte sichern -
Denkmal Bücherverbrennung am Bebelplatz schützen
Das 1995 auf dem Bebelplatz eingeweihte Denkmal des israelischen Künstlers
Micha Ullman erinnert an den 10. Mai 1933. An diesem Tag wurden dort von
den Nationalsozialisten tausende Bücher verbrannt. Für die Integrität
des Denkmals "Bibliothek" setzt sich seit einiger Zeit die Initiative
Bebelplatz ein. An diesem Ort sollen nach ihrem Wunsch künftig keine
kommerziellen Veranstaltungen mehr stattfinden. Aktueller Anlass ist die
bevorstehende Ausrichtung der Fashion Week (07.-11.07.2010).
Auch der Petitionsausschuss des Abgeordnetenhauses hat sich gegen eine
kommerzielle Nutzung des Bebelplatzes ausgesprochen.
Die Zuständigkeit für Genehmigungen auf diesem Platz liegt allein
beim Bezirksamt Mitte von Berlin. Zu berücksichtigen ist bei der
Entscheidung, dass Berlin durch die Fashion Week deutschlandweit den ersten
Platz in der Bedeutung als Modestadt erreichen konnte. Arbeitsplätze
hängen mittel- und unmittelbar mit der Durchführung dieser Veranstaltung
zusammen.
Die Bezirksverordnetenversammlung Mitte hat deshalb in ihrer Sitzung am
17.06.2010 mit Augenmaß und großer Mehrheit einen gemeinsamen
Antrag der Fraktionen von SPD und Bündnis 90/ Die Grünen (DS/1733/III)
beschlossen, der das Bezirksamt ersucht,
1. einen dauerhaften Standort (z.B. Straße des 17. Juni) zu finden,
der ab Sommer 2011 langfristig und dauerhaft zwei Mal jährlich sicherstellt,
dass die Fashion Week weiterhin im Bezirk Mitte durchgeführt werden
kann und hierfür nicht mehr der Bebelplatz genutzt wird,
2. umgehend den Bezirksamts-Beschluss Nr. 730 vom 07.07.2009 über
die "Grundsätze zur Definition eines überwiegenden öffentlichen
Interesses an Sondernutzungsgenehmigungen für Veranstaltungen an
ausgewählten Orten im zentralen Bereich von Berlin (Positiv-/Negativkatalog)"
bezüglich des Bebelplatzes zu ändern.
Die
Presseerklärung als PDF-Datei
BVV Mitte beschließt Maßnahmenpaket gegen Spielhallen
Die Bezirksverordnetenversammlung von Berlin Mitte hat auf ihrer gestrigen
Sitzung in einer thematischen Stunde über die exzessive Ausbreitung
von Spielhallen im Bezirk beraten. Allein im Monat Mai wurden 15 Neuanträge
gestellt. Tendenz steigend. Bezirksbürgermeister Dr. Hanke (SPD) sprach
in der Debatte gar von einem "explosionsartigen Anstieg".
Spielsucht wird zur großen Gefahr in Mitte. Verschuldung und Verarmung
sind weitere Folgen. Die Bezirksparlamentarier verabschiedeten deshalb nahezu
einstimmig mehrere Anträge, die dieser besorgniserregenden Entwicklung
Einhalt gebieten sollen.
Dazu erklärt Hans-Günter Mahr, Vorsitzender der SPD-Fraktion Mitte:
"Im Zusammenhang mit Spielhallen werden oft eine Vielzahl strafrechtlich
relevanter Ereignisse beobachtet. Illegales Glücksspiel, Geldwäsche,
Betrug, räuberische Erpressung, Körperverletzungen und sogar Raubmord.
Auch Einbrüche zur Liquiditätsbeschaffung sind in der näheren
Umgebung häufig unangenehme Begleiterscheinungen von Spielhallen. Dem
konnten wir nicht länger tatenlos zusehen. Gefragt sind an dieser Stelle
aber insbesondere Landes- und Bundesgesetzgeber."
Die
Presseerklärung als PDF-Datei
SPD-Fraktion neu aufgestellt
Nach der Überwindung einiger interner Turbulenzen hat die SPD-Fraktion
in der Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin gestern Nachwahlen
zum Fraktionsvorstand durchgeführt.
Hans-Günter Mahr wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt. Zu seinen
Stellvertreterinnen wurden Annette David und Martina Matischok-Yesilcimen
bestimmt. Kassierer bleibt Dieter Allendorf. Schriftführerin ist
nach wie vor Clarissa de Sielvie-Quegwer. Neu gewählte Beisitzer
sind Joachim Trinte und Boris Wiedenhöfer.
Dazu erklärt Hans-Günter Mahr, Vorsitzender der SPD-Fraktion
Mitte:
"Die gestrige Wahl war ein personeller Neuanfang. An der inhaltlichen
Ausrichtung unserer Fraktion wird sich nichts Grundlegendes ändern.
Hier sind wir nach wie vor gut aufgestellt, werden weiterhin mit Augen
und Ohren dicht bei den Menschen sein und bestmögliche Politikangebote
für die Bürgerinnen und Bürger von Mitte unterbreiten."
Die
Presseerklärung als PDF-Datei
Die SPD-Fraktion begrüßt das Vorhaben der Zunft AG zur Reaktivierung
der Arminius-Markthalle als Bereicherung der Moabiter Einzelhandelslandschaft.
Die Konzeption zur Abwicklung des zu erwartenden Kundenverkehrs überzeugt
derzeit noch nicht.
Die Stellungnahme der SPD-Fraktion in vollem Wortlaut als PDF-Datei
Bündnis 90/Die Grünen und SPD vereinbaren die politische Zusammenarbeit
bis zum Ende der Wahlperiode III
Die gemeinsame Presseinformation von SPD und Bündnis90/Die Grünen
sowie die vollständige Vereinbarung hier als PDF-Datei
SPD und Bündnis90/Die Grünen eröffnen Möglichkeit
zur Fertigstellung des Mauerparks. Der Stadtentwicklungsausschuss
beschließt einen Kompromiss, der den Weg in dem seit Jahren festgefahrenen
Prozess frei macht.
Die Presseinformation von SPD und Bündnis90/Die Grünen PDF-Datei
Der Antrag im Wortlaut PDF-Datei
Von Verschwendung kann keine Rede sein! Jahrelanges Kürzen des Haushalts
zwingt den Bezirk Mitte zu Einschränkungen seiner Leistungen für
den Bürger
Die Presseinformation der SPD-Fraktion Mitte im Wortlaut als PDF-Datei
28. Mai 2009
Bildungsperspektiven für Tiergarten-Süd
- Senat stellt Eltern und Lehrer der Grips-Grundschule und den Bezirk
vor vollendete Tatsachen
- SPD setzt sich für ein Schulangebot mit Perspektiven ein
- Collège Voltaire eine Bereicherung der Bildungslandschaft im
Bezirk
Die Presseinformation der SPD-Fraktion Mitte im Wortlaut als PDF-Datei
19.
Februar 2009
Mitte beschließt Haushaltspolitische Leitlinien für den Doppelhaushalt
2010/2011
Die Presseinformation der SPD-Fraktion Mitte im Wortlaut als PDF-Datei
9.
Februar 2009
SPD-Fraktion nimmt Ausschuss-Umbesetzungen vor
Das Schreiben der stv. Fraktionvorsitzenden Martina Matischok an den
Bezirksverordnetenvorsteher Uli Davids im Wortlaut als PDF-Datei
22.
Januar 2009
Schulentwicklung in Mitte - die Schulstrukturreform als Chance nutzen
Die Presseinformation der SPD-Fraktion Mitte im Wortlaut als PDF-Datei
Neujahrsempfang
435 Euro für die Flöten-AG der Brüder-Grimm-Schule

Bestens unterhalten wurden die Gäste des SPD-Neujahrsempfanges
durch die Flöten-AG der Brüder-Grimm-Grundschule. Bei der anschließenden
Spendensammlung kamen 435 Euro zusammen, die der Fraktionsvorsitzende
Lars Neuhaus der Leiterin der Flöten-AG, Frau Wiedemann, übergeben
hat. Von dem Geld sollen weitere Flöten angeschafft werden.
10.
November 2008
SPD-Fraktion nimmt Ausschuss-Umbesetzungen vor
Das Schreiben des Fraktionvorsitzenden Lars Neuhaus an den Bezirksverordnetenvorsteher
Uli Davids im Wortlaut als PDF-Datei
14.
Oktober 2008
Presseinfo des Bündnisses "Mitte gegen rechts"
Räumungsklage gegen rechen Modeladen in Berlin-MITTE erfolgreich
Der Räumungsklage der Impala GmbH gegen das Ladenlokal in der
Rosa-Luxemburg-Straße 18 , in dem die in der rechtsextremen Szene
äußerst
beliebte Modemarke Thor Steinar" verkauft wird, wurde heute
durch das
Landgericht Berlin statt gegeben.
Der zuständige Richter am Landgericht Berlin folgte in weiten Teilen
der
Klage. Die Protex GmbH , die den Laden angemietet hat, hätte den
Vermieter
über den Verkauf der Marke Thor Steinar" in dem Laden
informieren müssen.
Denn durch den TØNSBERG Laden könne dem Vermieter ein Schaden
in Bezug auf aktuelle und zukünftige Mietverhältnisse in dem
Haus entstehen.
Nur die Hinterlegung einer größeren Geldsumme oder der Verweis
des
Verfahrens an eine höhere Instanz kann nun noch die zeitnahe Räumung
des
Gewerberaums aufhalten.
MITTE GEGEN RECHTS begrüßt das Urteil und hofft das die Protex
GmbH von
ihrer zweimonatigen Berufungsfrist keinen Gebrauch machen wird.
Auch in Magdeburg und Leipzig stehen noch im Oktober Urteilsverkündungen
zu
den Räumungsklagen gegen die dortigen Läden der Marke Thor
Steinar" aus.
Es ist zu hoffen, dass die dortigen Gerichte ähnlich wie heute in
Berlin
entscheiden werden.
MITTE GEGEN RECHTS ist eine Initiative der Anwohnerschaft und Gewerbetreibenden,
die sich gegen das im Februar 2008 eröffnete
Ladengeschäft »TØNSBERG« in der Rosa-Luxemburg-Straße
18 sowie gegen die
Verbreitung rechter Model und rechten Gedankenguts im Bezirk Berlin-Mitte
einsetzt. Das Anwohnerbündnis MITTE GEGEN RECHTS protestiert deshalb
seit
Mai 2008 mit einer Container-Ausstellung gegen den Modeladen. Die Ausstellung
ist noch bis Ende November 2008 entlang der Rosa-Luxemburg-Straße
zu sehen.
Zum
Blog des Bündnisses
Presseinfo des Vorsitzenden der SPD Mitte, Dr. Christian
Hanke:
Am Dienstag ist von einer Zivilkammer des Berliner Landgerichts
der Inhaber des Thor Steinar-Ladens Protex in Mitte zur Räumung
des Geschäfts verurteilt worden. In dem Laden in der Rosa-Luxemburg-Straße
wurde die umstrittene Modemarke Thor Steinar verkauft, die
in der rechtsextremen Szene äußerst beliebt ist.
Der Kreisvorsitzende der SPD-Mitte, stellvertretende Landesvorsitzende
der SPD-Berlin und Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte, Dr. Christian
Hanke, stellt dazu fest: Die Gerichtsentscheidung ist ein Sieg des
Rechtsstaates gegen die rechtsextreme Szene. Aber sie ist vor allem ein
Sieg der bürgerschaftlich getragenen Initiative Mitte gegen
rechts, die mit Mut, Engagement und Kreativität vorbildlich
Widerstand gegen diesen Laden bei uns in Mitte geleistet hat. Ihnen gebührt
mein Dank und Respekt. Es gilt: Für Neonazis und ihre Anhänger
gibt es keinen Platz in Mitte.
19.
September 2008
Missbilligung der Amtsführung des Bezirksstadtrates für Stadtentwicklung
gescheitert.
Ein Missbilligungsantrag der CDU-Fraktion gegen Stadtrat Ephraim Gothe
in der gestrigen Sitzung der BVV Mitte ist gescheitert. Er erhielt nur
14 Stimmen der anwesenden Bezirksverordneten. 33 stimmten dagegen. (...)
Presseinformation vom 19.9.08 als PDF-Datei
18.
April 2008
BVV-Mitte will Parkraumbewirtschaftung noch bürgerfreundlicher machen
CDU und FDP sind dagegen
Mit großer Mehrheit hat die Bezirksverordnetenversammlung Mitte
in ihrer
gestrigen Sitzung gefordert, die Regelungen im Zusammenhang mit der
Parkraumbewirtschaftung noch bürgerfreundlicher zu machen.
Gemeinsamer Antrag von SPD, Bündnis 90 / Die Grünen und DIE
LINKE
als PDF-Datei
17. April
2008
Presseinfo 05-08
Über die Zukunft des Poststadions muss miteinander gesprochen
werden
Zu den Übernahmeplänen des Poststadions durch den Verein Tennis
Borussia Berlin e.V. (TeBe) erklärt der sportpolitische Sprecher
der SPD-Fraktion Mitte, Andreas Löhr:
"Die SPD Fraktion Mitte nimmt das Interesse von Tennis Borussia Berlin
am Poststadion mit Freude zur Kenntnis, wird dadurch doch die Attraktivität
des Standortes eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Kommenden Informationsgesprächen
sehen wir mit Neugierde und Interesse entgegen.
Eine mögliche Übernahme des Poststadions durch TeBe Berlin kann
aber unter keinen Umständen auf Kosten der dort ansässigen Sportvereine
oder der Anwohner in Betracht gezogen werden. Weder der Breiten- noch
der Schulsport dürfen hier eine Beeinträchtigung erfahren.
Gerade in unserem Bezirk müssen wir wegen des bedauerlichen Mangels
an Sportflächen sehr sorgsam mit den Interessen der sportbegeisterten
Bevölkerung umgehen, und die SPD-Fraktion Mitte nimmt die daraus
resultierende Verantwortung sehr ernst.
Um eine einvernehmliche Lösung finden zu können, müssen
alle Betroffenen bei den nun folgenden Gesprächen eingebunden werden.
Eine Lösung kann nur miteinander und auf keinen Fall gegen die Interessen
der Vereine, Freizeitsportler und Anwohner gefunden werden.
Die SPD Fraktion Mitte wird darauf hinwirken, dass dem Bezirksamt im Form
eines BVV-Beschlusses ein Eckpunktekatalog zur Verfügung gestellt
wird, der alle darüber hinaus relevanten Aspekte für die kommenden
Gespräche beinhalten wird."
27. Februar
2008
Presseerklärung der SPD-Fraktion Mitte
Bürgerinitiative gegen Parkraumbewirtschaftung in Mitte scheitert
vor Gericht und muss sich nun endlich der politischen Diskussion stellen
Heute hat das Berliner Verwaltungsgericht die Klage der Bürgerinitiative
gegen Parkraumbewirtschaftung abgewiesen. Das Bezirksamt ist somit in
seiner Rechtsauffassung bestätigt worden und kann, wie geplant, die
Parkscheinautomaten in der Rosenthaler Vorstadt, der Dorotheenstadt, der
Friedrich-Wilhelm-Stadt, im Parlaments- und Regierungsviertel sowie am
Hauptbahnhof aufstellen.
"Ich begrüße das Urteil sehr", so Thomas Koch, verkehrspolitischer
Sprecher der SPD-Fraktion Berlin, " nun muss sich die Bürgerinitiative
endlich der Diskussion um die Stärkung der Lebensqualität in
den dicht besiedelten Innenstadtquartieren stellen. Die Parkraumbewirtschaftung
räumt den Anwohnern ein Vorrecht beim Parken ein. So finden insbesondere
auch Familien mit Kindern und ältere Anwohner wieder einen wohnungsnahen
Parkplatz." Die Ausdehnung der Parkraumbewirtschaftung ist über
fünf Jahre mit den Anwohnern diskutiert worden und stößt
auf breite Akzeptanz. "Mit uns wird es aber Parkraumbewirtschaftung
nur in den stark verkehrsbelasteten Quartieren des Berliner Zentrums geben.
Für reine Wohnquartiere in Moabit oder Wedding lehnen wir die Parkraumbewirtschaftung
ab" so Koch weiter.
21. Februar
2008
Parkraumbewirtschaftung ausweiten,
AnwohnerInnen-Rechte stärken
Gemeinsame Presseerklärung der Fraktionen von
SPD, Büdnis90/Die Grünen und Die Linke
als PDF-Datei
24. Januar
2008
SPD Fraktion Berlin-Mitte zur Parkraumbewirtschaftung
Presseinfo 01/08 als PDF-Datei
24. Januar
2008
Grundstücksverkauf Rückerstr. 3: Empörung über
Direktvergabe des Liegenschaftsfonds an Millionär ohne Zustimmung
des Bezirks Mitte
Presseinfo 02/08 als PDF-Datei
20. Dezember
2007
Doppelhaushalt 2008/09 im Bezirk Mitte beschlossen
Mehrere Jahre dauernde vorläufige Haushaltswirtschaft abgewendet
Die BVV-Mitte hat auf ihrer Sitzung am 20.12.07 gegen die Stimmen von
CDU und Bündnis 90/Die Grünen den Doppelhaushalt 2008/09 beschlossen.
Dies verhindert, dass der Bezirk Mitte für die kommenden zwei Jahre
durch die sog. vorläufige Haushaltswirtschaft nur noch den unabdingbaren
Pflichtaufgaben nachkommen kann. Dies hätte das Aus bedeutet für
den größten Teil der Freien Träger und heisst konkret:
keine Obdachlosenarbeit, keine Hausaufgabenhilfe, kein Mädchentreff,
interkulturelle Jugendarbeit usw.
In den vergangenen Jahren war es gelungen, auf Grund der bezirklichen
Handlungsspielräume im Bereich der Freiwilligen Sozialen Leistungen
nur wenig zu kürzen. Da der bezirkliche Spielraum nunmehr im Doppelhaushalt
2008 / 2009 durch Zuweisungsvorgaben (z.B. im Bereich der Hochbau- und
Tiefbauunterhaltung) halbiert wurde, war dies jetzt nicht mehr möglich.
Harte Einschnitte waren nicht vermeidbar, um verbleibenden Handlungsspielräume
zu erhalten.
Der Vorsitzende der SPD-Fraktion Lars Neuhaus erklärt dazu: "Die
SPD-Fraktion hat die Herausforderung angenommen und mit ihrer Zustimmung
zum Doppelhaushalt 2008/09 bewiesen, dass sie die ihr übertragene
Verantwortung für den Bezirk ernst nimmt. Trotz der sehr angespannten
Haushaltslage und der harten Einschnitte, die vorgenommen werden mussten,
kann so die gute Arbeit der meisten Freien Träger weiter gehen."
Oktober 2007
Aussichtsrad am Zoo beschlossen
BVV-Mitte beschließt Bebauungsplan mit wegweisendem Verkehrskonzept
Die BVV-Mitte hat auf ihrer Sitzung am 18.10.07 den vorhabenbezogenen
Bebauungsplan 1-44VE beschlossen. Ziel des Bebauungsplanes ist die Errichtung
eines Aussichtsrades auf einem Teil des Wirtschaftshofes des Zoologischen
Gartens an der Hertzallee. Die SPD-Fraktion begrüßt die Festsetzung
des Bebauungsplanes, da damit der Weg für ein zukunftsweisendes Projekt
frei wird, was sich positiv auf die wirtschaftliche und touristische Entwicklung
Berlins auswirken wird.
Erstmalig wird mit diesem Bebauungsplan ein so großes Projekt entwickelt,
das bewusst auf den öffentlichen Personennahverkehr und nicht auf
den Individualverkehr setzt, um die Kunden zum Aussichtsrad zu befördern.
Mit diesem Verkehrskonzept ist eine wesentliche Forderung der SPD-Fraktion,
die die Bezirksverordnetenversammlung Mitte im März 2007 beschlossen
hat, erfüllt worden.
Der Vorsitzende der SPD-Fraktion Lars Neuhaus erklärt dazu: "Mit
der Festsetzung des Bebauungsplanes ist ein wichtiger Schritt zur Realisierung
eines für Berlin wichtigen Projekts vollzogen worden. Besonders erfreulich
ist es, dass hier erstmalig ein Verkehrskonzept beschlossen wurde, das
den öffentlichen Personennahverkehr klar bevorzugt."
Juni 2007
Einzelhandelsentwicklung muss gesteuert werden
SPD-Fraktion fordert die Erarbeitung eines Einzelhandelsentwicklungsplans
für den Bezirk Mitte
In den letzten Jahren haben sich in Mitte viele Regionalversorgungsdiscounter
angesiedelt. Dies geschah zum Teil an Orten an denen dies zwar planungsrechtlich
möglich aber nicht immer wünschenswert war. Die planungsrechtlichen
Möglichkeiten, hier steuernd einzugreifen sind leider sehr beschränkt.
In allgemeinen Wohngebieten sind Läden, die der Versorgung des Gebietes
dienen generell zulässig. Sogar in reinen Wohngebieten sind sie ausnahmsweise
zulässig. Nach Ansicht der SPD-Fraktion kann hier nur Einfluss genommen
werden, wenn für Mitte ein eigener Einzelhandelsentwicklungsplan
erstellt wird. In einem Antrag der SPD-Fraktion in der BVV am 21.06.2007
wird das Bezirksamt wird ersucht, für den Bezirk Mitte, unterhalb
der Kategorien des Stadtentwicklungsplans Zentren der Senatsverwaltung
für Stadtentwicklung, einen Einzelhandelsentwicklungsplan zu entwickeln.
Dabei sind die Erfahrungen anderer Bezirke (z.B. Pankow oder Steglitz-Zehlendorf)
einzubeziehen. Innerhalb dieses Plans sollen kleinteilige Ortsteilzentren
mit verschiedenen Einzelhandelsstrukturen definiert werden.
Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion Lars Neuhaus erklärt dazu:
"Dieser Wildwuchs an Regionalversorgungsdiscountern muss endlich
beendet werden. Deshalb muss dringend gehandelt werden und ein Entwicklungsplan
für den Einzelhandel in Mitte erarbeitet werden. Es wird Zeit, dass
Mitte aus seinem Dornröschenschlaf erwacht und versucht aktiv zu
gestalten anstatt nur passiver Beobachter zu sein. Andere Bezirke sind
hier schon viel weiter."
Februar 2007
Sommerbad in der Seydlitzstraße nicht aufgeben!
Einen gleichlautenden Antrag der Fraktionen Die Linke, Bündnis 90/Die
Grünen, F.D.P. und SPD beschloss die Bezirksverordnetenversammlung
Mitte mit breiter
Mehrheit auf ihrer Februarsitzung. Der Beschluss fordert das Berliner
Abgeordnetenhaus, die zuständigen Mitglieder des Senats und das Bezirksamt
Mitte auf, alle seriösen Möglichkeiten für Wiedereröffnung
des Bades zu prüfen. Der Bezirksverordnetenvorsteher wird ersucht
dem Abgeordnetenhaus dies schriftlich mitzuteilen und um Stellungnahme
zu bitten. Für das erste Bürgerbegehren in Mitte wurde 9099
Unterschriften gesammelt. Leider konnten die vielen Stimmen der Mitbürgerinnen
und Mitbürger mit fehlender EU-Staatsbürgerschaft nicht berücksichtigt
werden, die bekanntlich in Moabit stark vertreten sind. Dazu führt
der sportpolitische Sprecher Andreas Löhr aus: Wir wissen um
die Schwierigkeiten, die einer Eröffnung des Sommerbades entgegenstehen.
Dieses Bad ist allerdings ein wichtiger Faktor für die Stabilität
in Moabit. Auch unterstreicht die große Anzahl gesammelter Unterschriften
das anhaltende Interesse der Bürgerinnen und Bürger an der Wiedereröffnung
des Sommerbades Poststadion. Wir hoffen mit dieser gemeinsamen Aktion,
trotz des nicht zustande gekommenen Bürgerbegehrens, ein gutes Ende
für Moabit zu erreichen. Bedanken wollen wir uns bei allen die sich
für das Bürgerbegehren
eingesetzt haben. Vor allem bei der Bürgerinitiative, die sich beherzt
für das Sommerbad eingesetzt hat.
Februar 2007
Neue Impulse für Moabit auf dem Gelände der ehemaligen
Schultheißbrauerei
Das neue entstehende Gewerbezentrum ist eine Chance für Moabit und
insbesondere für die leidgeprüfte Turmstraße. Die SPD-Fraktion
unterstützt deshalb ausdrücklich die Entwicklung des Gewerbestandortes
auf dem ehemaligen Schultheißgelände. Gleichzeitig ist das
Gebäudeensemble der alten Brauerei mit seinen Mauern, Höhenprofilen
und Hofanordnungen ein markantes
Baudenkmal in Moabit, das nicht mehr wegzudenken ist. Deshalb brachte
die SPD-Fraktion in die Bezirksverordnetenversammlung im Februar einen
Antrag ein, der das Bezirksamt ersucht, bei der Weiterentwicklung des
Bebauungsplans 1-43 VE den Denkmalschutzaspekten ein großes Gewicht
zu verleihen und den Schwerpunkt der Einzelhandelsentwicklung auf den
Bereich der Stromstraße/Ecke Turmstraße zu konzentrieren.
Der Antrag wurde zur weiteren Beratung in den Ausschuss für Stadtentwicklung
überwiesen. Wir wollen dieses Gewerbezentrum und erhoffen uns
dadurch einen wichtigen Impuls für die Entwicklung der Turmstraße,
um die Attraktivität der alten Moabiter Einkaufsstraße zu steigern.
Gleichzeitig gilt es, das besondere Bauensemble des Schultheiß-Geländes
zu bewahren, denn das gehört genauso zum Kiez wie die Turmstr.,
begründet der Fraktionsvorsitzende Lars Neuhaus den SPD-Antrag.
|